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Die Finanzen der DIHK

Symbolbild Zwei Händepaare deuten auf Bilanzen und Diagramme

Woher kommen welche Mittel?

© Sutad watthanakul / iStock / Getty Images Plus

Die IHK-Organisation stellt jeweils für den Finanzbedarf des kommenden Jahres eine Wirtschaftsplan-GuV auf: Aus Grundbeiträgen und Umlagen der IHKs erhielt der DIHK e.V. nach § 21 der DIHK-Satzung im Geschäftsjahr 2019 rund 47,1 Millionen Euro zur Finanzierung des DIHK-Haushalts.

Darin enthalten ist eine Umlage, mit der sich die IHKs an der Finanzierung des Netzes der Deutschen Auslandshandelskammern (AHK-Netz), bestehend aus Auslandshandelskammern sowie Delegationen und Repräsentanzen, beteiligen. Die DIHK betreut in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) dieses Netzwerk, das unter anderem durch Zuwendungen des BMWK finanziert wird. Für die Delegationen und Repräsentanzen, die rechtlich betrachtet Teil der DIHK sind, übernimmt die DIHK eine Kofinanzierung, die aus der Umlage der IHKs finanziert wird.

Alle Beiträge und Umlagen werden jährlich von der DIHK-Vollversammlung beschlossen. Neben den Umlagen und Beiträgen der IHKs speisen sich die Umsatzerlöse der DIHK im Wesentlichen aus Eigenerträgen sowie Bundeszuwendungen für die Delegationen und Repräsentanzen der deutschen Wirtschaft zur Außenwirtschaftsförderung für die deutschen Unternehmen.

Gut die Hälfte der Aufwendungen der DIHK und seiner Tochterunternehmen sind Personalaufwendungen. Im Verbund beschäftigt die DIHK im In- und Ausland mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – in der DIHK in Berlin und Brüssel, bei ihren Tochterunternehmen DIHK Service GmbH, DIHK DEinternational GmbH und DIHK Gesellschaft für berufliche Bildung sowie bei Delegationen, Repräsentanzen und Servicegesellschaften im Ausland.

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Dr. Ulrich Koch Bereichsleiter Finanzen, Controlling