Skip to content. | Skip to navigation

  • Font size
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

  • Home -
  • Presse -
  • Meldungen -
  • Zahl der Analphabeten dauerhaft senken!
Artikelaktionen

Zahl der Analphabeten dauerhaft senken!

Dercks: LEO-Studie gibt "keinen Anlass zur Entwarnung"

(08.05.2019) Im vergangenen Jahr konnten 6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben. Das waren zwar 1,3 Millionen weniger als noch 2011, nach Auffassung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) aber immer noch viel zu viele.

Dr. Achim Dercks, Februar 2017

Am gestrigen Dienstag hatte die Universität Hamburg ihre im Auftrag des Bundesbildungsministeriums erstellte Studie "LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität" vorgestellt. Die Untersuchung gibt nach Auffassung des stellvertretenden DIHK-Hauptgeschäftsführers Achim Dercks "keinen Anlass zur Entwarnung, auch wenn der Prozentsatz funktionaler Analphabeten zurückgegangen ist".

Dem "Handelsblatt" sagte Dercks, die Bemühungen zeigten "zwar eine gewisse Wirkung", doch bleibe die Gruppe der Menschen mit geringen Lese- und Schreibfähigkeiten "einfach zu groß". Lesen und Schreiben sei nach wie vor eine zentrale Grundvoraussetzung, um nach der Schule in der Ausbildung und im Betrieb Fuß zu fassen, gab er zu bedenken. "Dass von den Betroffenen rund zwei Drittel erwerbstätig sind, zeigt auch, dass viele Betriebe mit dieser Herausforderung umgehen."

Als problematisch bewertete der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer zudem, "dass die Zahl der Analphabeten auch unter jüngeren Menschen leider stabil bleibt". Schulabgänger seien damit weiterhin gefährdet, ohne ausreichende Lese- und Schreibkenntnisse in die Berufswelt zu wechseln.

"Gerade in den Schulen sollten daher noch mehr Anstrengungen unternommen werden, um die Zahl der Analphabeten dauerhaft zu reduzieren", so Dercks' Appell.