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Kein Sommermärchen bei den Exporten

Volker Treier: Wirtschaft braucht mehr Luft zum Atmen
Leerer Fußballplatz am Meer mit Blick auf einen Frachter

Die DIHK sieht Parallelen zwischen Ausfuhren und Fußball

© Vasilvich / iStock / Getty Images Plus

Von den deutschen Exporten gibt es weiterhin keine guten Nachrichten. Der hiesigen Wirtschaft komme zunehmend die internationale Wettbewerbsfähigkeit abhanden, warnt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK).

Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind die deutschen Ausfuhren im Mai 2024 gegenüber April kalender- und saisonbereinigt um 3,6 Prozent gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es ein Minus von 1,6 Prozent.

Volker Treier gestikulierend

Volker Treier

© DIHK / Werner Schuering

"Bei den Exporten ist bei Weitem kein Sommermärchen zu vermelden", kommentiert DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Entwicklung. "Die anziehende Weltkonjunktur kommt nicht bei der deutschen Exportindustrie an."

Ausgebremst würden die Ausfuhren nicht nur von geopolitischen Unsicherheiten und Handelshemmnissen, erklärt Treier. Auch die hohe Bürokratie- und Kostenbelastung nage an der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

"Wie beim Fußball werden auch unsere Wettbewerber immer erfolgreicher", so der Vergleich des DIHK-Außenwirtschaftschefs. "Steigende Exporte sind kein Selbstläufer, die Wirtschaft braucht insgesamt mehr Luft zum Atmen. Wir haben nicht mal die zweite Luft."

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Dr. Jupp Zenzen Referatsleiter Internationale Konjunktur

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