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Auslandsaufenthalte während der Ausbildung

Berufsbildung ohne Grenzen
Junge Frau geht auf einer Straße in der Stadt der Sonne entgegen - Symbolbild für das EU-Bildungsprogramm Erasmus

Jan Nowak machte sein Ausbildungspraktikum in Italien und verarbeitete dort Metall. "Ich habe mit anderen Materialien als in Deutschland gearbeitet, was mir in Zukunft sehr helfen wird."

© Handwerkskammer Braunschweig/Lüneburg/Stade, Jan Nowak

Als Bäckerlehrling in Vicenza das beste Rezept für ein Ciabatta-Brot entdecken, als angehende Kauffrau für Büromanagement auf Malta in einem Ministerium arbeiten oder als Auszubildende zur Mechatronikerin für Kältetechnik in Ghana Klimaanlagen warten – die deutsche Berufsbildung im "Auslandseinsatz" kann spannend sein.

Mit einer Mobilitätsberatung im Rahmen des Bundesprogramms "Berufsbildung ohne Grenzen" bieten teilnehmende IHKs und Handwerkskammern Betrieben Unterstützung bei der Organisation und Umsetzung von Auslandspraktika in der Berufsbildung. DIHK, Zentralverband des Deutschen Handwerks und Bundesministerium für Arbeit und Soziales riefen das Programm 2009 mit dem Ziel ins Leben, dass Auszubildende und Berufsanfänger in weitaus größerem Umfang als bisher berufliche Erfahrungen im Ausland sammeln sollen.

Mit Erfolg: In der aktuellen Förderphase des Bundeswirtschaftsministeriums trugen die Mobilitätsberater bei IHKs und Handwerkskammern mit Rat und Tat dazu bei, dass seit 2016 rund 2.707 junge Menschen einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren konnten. Im Gegenzug erhielten rund 2.079 Auszubildende und junge Fachkräfte aus dem europäischen Ausland Einblicke in deutsche Betriebe.

Interessiert? Unterstützung, Netzwerk-Kontakte, hilfreiche Praxistipps rund um den Auslandsaufenthalt und einen Newsletter gibt es über das Portal der Initiative "Berufsbildung ohne Grenzen".

Kontakt

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Tamara Moll Projektkoordinatorin | Referatsleiterin Projekt Mobiliätsberatung