Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • Schrift:
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

21.11.2017

Topmeldung Ueberschrift

In anderen Bereichen sieht der DIHK jedoch Defizite

mehr

Artikelaktionen

Mehr Auslandserfahrung für Azubis

DIHK schlägt "Deutschen Beruflichen Austauschdienst" vor

(28.08.2017) Ein Auslandsaufenthalt ist hierzulande während des Studiums schon fast selbstverständlich, in der dualen Ausbildung dagegen noch lange nicht die Regel. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), möchte das mithilfe eines Stipendiensystems ändern.

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, Foto: Thomas Kierok

"Wir können den Austausch in der Beruflichen Bildung spürbar verbessen, wenn wir uns dabei an den Strukturen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) orientieren", sagte Schweitzer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Ein solcher "Deutscher Beruflicher Austauschdienst (DBAD)" solle in Anlehnung an die Grundidee des DAAD Stipendien für Auszubildende, Ausbilder oder Absolventen der Höheren Berufsbildung vergeben, führte der DIHK-Präsident aus. Das Angebot könne sich sowohl an junge Deutsche richten, die ein Berufspraktikum im Ausland anstrebten, als auch an junge Ausländer, die in Deutschland eine Ausbildung absolvierten.

"Für junge Menschen würde ein solcher Auslandsaufenthalt die Attraktivität der Beruflichen Bildung erhöhen", erläuterte Schweitzer den Nutzen. Gleichzeitig könnten Azubis aus dem Ausland in den beteiligten Betrieben den Fachkräftemangel lindern.

"Die Stipendien sollten wie beim DAAD aus Bundesmitteln finanziert und unkompliziert angeboten werden", so der Vorschlag des DIHK. "Das wäre eine Investition, die sich letztlich sogar für unsere Volkswirtschaft und über zurückfließende Steuern auch für den Staat positiv auszahlt."

Der DIHK-Präsident zeigte sich überzeugt: "Mit einem solch mutigen Programm bringen wir die Internationalisierung unserer Wirtschaft weiter voran. Das schafft und sichert Arbeitsplätze in unserem Land."

 

Berufsbildung ohne Grenzen

Illu Berufsbildung ohne GrenzenInformationen zu Auslandsaufenthalten in der Berufsbildung und Unterstützung bei der Umsetzung bieten schon heute DIHK, Zentralverband des Deutschen Handwerks und Bundeswirtschaftsministerium mit ihrem Programm "Berufsbildung ohne Grenzen". Die bundesweite Mobilitätsberatung der teilnehmenden Industrie- und Handelskammern sowie Handwerksammern richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, Auszubildende und junge Fachkräfte.
Einzelheiten und Ihre Ansprechpartner vor Ort finden Sie unter der Adresse www.berufsbildung-ohne-grenzen.de