Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • Schrift:
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo Bereichspictogramm

Artikelaktionen

Umfrage zur Unternehmensnachfolge

"Die Unternehmensnachfolge wird für viele Betriebsinhaber zur sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen": So fasste DIHK-Präsident Eric Schweitzer im Dezember 2017 die Ergebnisse des DIHK-Reports zur Unternehmensnachfolge zusammen

Cover DIHK-Nachfolgereport 2017

"Noch nie haben sich so viele Alt-Inhaber bei der Suche nach einem Nachfolger für ihren Betrieb an ihre regionale Industrie- und Handelskammer gewandt", berichtete der DIHK-Präsident.

Das Problem: "Immer mehr Inhaber erreichen das Ruhestandsalter. Gleichzeitig wird es immer schwerer, externe Interessenten zu finden – auch, weil hierzulande das Interesse am Unternehmertum weiter nachlässt."

Für zusätzliche Verunsicherung sorgt laut Schweitzer die schwierige Umsetzung des neuen Erbschaftsteuergesetzes: "Nahezu jeder vierte Betriebsnachfolger berichtet der IHK, dass die familieninterne Unternehmensübertragung durch die Erbschaftsteuer gefährdet ist." Denn im Prinzip hänge über jeder Betriebsübergabe das Damoklesschwert hoher Steuerzahlungen.

"Umso wichtiger ist es, dass die konkrete Umsetzung und Anwendung der Erbschaftsteuer mittelstandsfreundlich durchgeführt wird", mahnte der DIHK-Präsident. Auch müssten Betriebsübergaben deutlich weniger bürokratisch erfolgen können. "So sollte die Politik die Aufbewahrungsfristen für Steuerunterlagen von zehn auf fünf Jahre verkürzen", schlug er vor. Denn: "Je einfacher ein Nachfolger einsteigen kann, desto eher lassen sich auch geeignete Nachfolger finden."

Die DIHK-Umfrage "Unternehmensnachfolge – die Herausforderung wächst" von 2017 steht rechts oben zum Download bereit. Dort gibt es auch es die Vorjahresausgabe in einer deutschen und einer englischen Fassung.