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Iran-Handel dürfte 2018 vier Milliarden Euro übersteigen

DIHK-Außenwirtschaftschef Treier sieht "viel Unsicherheit"

(03.01.2018) Trotz der politischen Unruhen vor Ort werden die deutsch-iranischen Geschäfte nach Einschätzung von Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), auch in diesem Jahr weiter zulegen. Das Wachstum werde jedoch unter den Möglichkeiten bleiben.

Dr. Volker Treier

"Unternehmen brauchen belastbare und stabile Rahmenbedingungen", gab Treier gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu bedenken. "In den Beziehungen mit dem Iran herrscht hingegen viel Unsicherheit."

Als Ursache nannte er neben den aktuellen Ereignissen vor allem die Nicht-Bestätigung des Atomabkommens durch US-Präsident Donald Trump im vergangenen Oktober. Die 2015 beschlossene Aussetzung der Sanktionen müsse bereits Mitte Januar erneut von Trump bestätigt werden. Damit sei für deutsche Unternehmen bei Iran-Geschäften wieder die Gefahr virulent, von den USA belangt zu werden.

"Trotz dieser Herausforderungen und damit weiter bestehender Finanzierungsprobleme haben die deutsch-iranischen Handelsbeziehungen seit der Lockerung der EU-Wirtschaftssanktionen im Januar 2016 stetig zugelegt", berichtete Treier. "Von Januar bis Oktober 2017 stieg der deutsch-iranische Außenhandel nochmals um deutliche 20 Prozent."

Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der DIHK nach Angaben seines Außenwirtschaftschefs ein bilaterales Handelsvolumen von circa 3,5 Milliarden Euro. Auch rechneten die deutschen Unternehmen mit einem Andauern des Wachstumstempos, sodass der Warenhandel "2018 den Wert von 4 Milliarden Euro übersteigen" werde.

Allerdings, so Treier: "Obwohl der Iran mit seinen mehr als 80 Millionen Einwohnern und einer relativ diversifizierten Volkswirtschaft in der Region ein attraktiver Wirtschaftspartner ist, bleiben die dortige Wirtschaftsentwicklung und unsere Handelsbeziehungen unter den Erwartungen." Die angespannte politische Lage dürfte die Situation nach Einschätzung des DIHK "weiter belasten".