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Die wesentlichen Ergebnisse der DIHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2018

Geschäftslage

Die Unternehmen bewerten ihre Lage so gut wie noch nie. Sie sind sogar noch besser durch den Winter gekommen, als im Herbst erwartet. Selbst im Baugewerbe können die kalten Monate die sehr gute Geschäftslage kaum trüben. Insbesondere die Industrie ist deutlich zufriedener als im Herbst. Sie profitiert von der Belebung des Welthandels und dem gestiegenen Investitionsvertrauen. Aber auch Handel und Dienstleister verzeichnen neue Rekorde bei ihrer Lagebewertung.

Geschäftserwartungen

Der Optimismus steigt nach einer leichten Eintrübung im letzten Herbst nun wieder deutlich. Hierzulande kurbeln die weiter wachsende Beschäftigung und Kaufkraftgewinne die Konjunktur an. Zudem investieren die Unternehmen mehr. Die Sorgen um die Nachfrage im In- und Ausland sinken daher nochmals kräftig. Das größte Hemmnis ist der Fachkräftemangel. Mittlerweile sehen sechs von zehn Unternehmen hierin eine Gefahr für ihre Geschäftsentwicklung. Bleiben dringend benötigte Stellen unbesetzt, wird es immer schwieriger, anstehende Aufträge abzuarbeiten. Zweitgrößtes Risiko ist die Entwicklung der Arbeitskosten.

Exporterwartungen

Die Exporterwartungen der Industrie verbessern sich zum vierten Mal in Folge. Die Betriebe blicken damit so optimistisch auf ihre Ausfuhrgeschäfte wie zuletzt vor sieben Jahren. Das Risiko Auslandsnachfrage sinkt dank einer robust wachsenden Weltwirtschaft spürbar. Die gute wirtschaftliche Entwicklung in den wichtigsten Absatzmärkten sowie die Zunahme der weltweiten Investitionstätigkeit sorgen für eine steigende Nachfrage nach deutschen Produkten. Es bleiben jedoch Risiken aufgrund der in einigen Regionen schwierigen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, protektionistischen Tendenzen sowie des bevorstehenden Brexits. Einbußen wie etwa im Handel mit Großbritannien oder der Türkei werden durch gute Geschäfte – vor allem in Kontinentaleuropa – bislang noch ausgeglichen.

Investitionsabsichten

Die Investitionspläne der Unternehmen sind so expansiv ausgerichtet wie nie zuvor. Viele Unternehmen agieren mittlerweile an der Kapazitätsgrenze. Zudem steigt das Vertrauen in eine auch weiterhin absehbar hohe Nachfrage nach ihren Waren und Dienstleistungen. Insbesondere die Industrie plant expansiver, aber auch Bauwirtschaft und Handel wollen ihren Kapitaleinsatz steigern. Angesichts dieser Entwicklung wollen so viele Unternehmen wie noch nie ihre Kapazitäten erweitern. Auch das Investitionsmotiv Produktinnovationen erreicht einen Rekordwert. Die hohen Investitionsbedarfe der Digitalisierung dürften sich zunehmend materialisieren. Neben der Modernisierung bestehender Produkte und Prozesse sehen die Unternehmen auch einen hohen Bedarf, neue Geschäftsmodelle und Produktionsverfahren zu entwickeln.

Beschäftigungsabsichten

Die Beschäftigungsabsichten steigen branchenübergreifend. Sie erreichen bei Industrie, Bau und Handel neue Höchststände, bei den Dienstleistern liegen sie nur knapp darunter. Am aktuellen Rand ist besonders die Dynamik in der Industrie und bei IT-Dienstleistern groß. Nur die Finanzwirtschaft geht weiterhin von sinkenden Personalbudgets aus. Insgesamt wird der Beschäftigungsaufbau in seiner Umsetzung immer deutlicher durch den Fachkräftemangel erschwert, der für die Unternehmen mittlerweile das mit Abstand größte Hemmnis ist. 2010 nannten ihn nur 16 Prozent der Unternehmen als Geschäftsrisiko – mittlerweile sind es 60 Prozent. Die Personalengpässe zeigen sich auch in steigenden Sorgen der Unternehmen aller Branchen über die Arbeitskosten.

De kompletten Umfrageergebnisse stehen rechts zum Download bereit.