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13.12.2018

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Türkisch-Deutscher Wirtschaftsdialog morgen in Berlin

Schweitzer: Gesprächsfaden wieder enger knüpfen!

(13.09.2018) Hochrangig besetzt ist der "Türkisch-Deutsche Wirtschaftsdialog", zu dem die Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer (TD-IHK) am morgigen Freitag in die Räume des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) nach Berlin einlädt.

Illu Türkisch-Deutscher Wirtschaftsdialog

In Keynotes und Beiträgen informieren ab 16 Uhr im Haus der Deutschen Wirtschaft hochrangige Gäste über aktuelle Wirtschaftsthemen im türkisch-deutschen Kontext; anschließend haben die Teilnehmer bei einem Get-together Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen.

Zu den Rednern zählen DIHK-Präsident Eric Schweitzer und M. Rifat Hisarcıklıoǧlu, Präsident der Türkischen Kammern- und Börsenunion; in einem Panel "Unternehmen im Dialog", berichten Vertreter namhafter Firmen aus beiden Ländern von ihren Investitionserfahrungen.

Mit dem Türkischen-Deutschen Wirtschaftsdialog möchte die TD-IHK nach Worten ihres Präsidenten Rolf A. Königs "vor allem eines deutlich machen: Wir sind trotz der derzeitigen Schwierigkeiten von den Potenzialen und der Aktualität der türkisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen überzeugt."

Insbesondere in Krisenzeiten gelte es, die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter voranzutreiben und für sie zu werben. Königs: "Ebenfalls sind wir uns sicher, dass sich an der Stellung Deutschlands als wichtigsten Handelspartner der Türkei nichts ändern wird. Umgekehrt wird der türkische Markt für Deutschland insbesondere aufgrund seines dynamischen Privatsektors und der jungen Bevölkerung zukünftig weiterhin äußerst interessant bleiben."

DIHK-Präsident Schweitzer verweist auf die seit vielen Jahren enge Verbundenheit zwischen Deutschland und die Türkei: "Es sind nicht zuletzt die engen wirtschaftlichen Verflechtungen, die das Fundament der Beziehungen beider Länder bilden."

Die politischen Spannungen in jüngster Zeit hätten bei vielen deutschen Unternehmen für Verunsicherung gesorgt und Risse im Fundament des türkisch-deutschen Verhältnisses hinterlassen, bedauerte er. "Vertrauen wieder herzustellen, ist das Gebot der Stunde." Aus Sicht der deutschen Wirtschaft gehören dazu laut Schweitzer "die Unabhängigkeit der Zentralbank sowie Rechtssicherheit in der Türkei".

Für beide Seiten sei es wichtig, den Gesprächsfaden wieder enger zu knüpfen. "Offene Worte sollten dabei als Zeichen von Wertschätzung und damit echter Partnerschaft auf Augenhöhe verstanden werden", so der DIHK-Präsident. Genau dazu solle mit der Veranstaltung ein Beitrag geleistet werden.