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19.10.2017

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DIHK-Konjunkturumfrage: Geschäftslage besser denn je

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Bürokratieabbau nach der Wahl anders angehen!

Wansleben: Start-ups können uns zeigen, wie es funktioniert

(17.08.2017) Die bisherigen politischen Anstrengungen zum Bürokratieabbau können die Belastungen für die Betriebe nach Ansicht von Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), bestenfalls deckeln, aber nicht verringern.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

"Die von uns geforderte Bürokratiebremse ist zwar inzwischen von der Bundesregierung eingeführt", sagte Wansleben der "Passauer Neuen Presse". "Mit dem Ziel, für jede neue Regelung eine alte abzuschaffen, denken wir aber häufig noch zu sehr in der alten Welt der Behörden und Verwaltungen."

Die zunehmende Digitalisierung in den Unternehmen erfordere neue und schlankere digitale Prozesse seitens der staatlichen Bürokratie, betonte der DIHK-Hauptgeschäftsführer, und er mahnte: "Direkt nach der Bundestagswahl sollten wir alle gemeinsam daher den Bürokratieabbau anders angehen." Als Vorbild empfahl er Start-ups, die "plötzlich mit einer einfachen Lösung kommen und das bisherige System sprengen".

Wansleben: "Wenn die Politik diesen Mut aufbringt, dann heißt es in manchen Bereichen nicht mehr 'One in, one out' bei insgesamt gleicher Belastung, sondern wir schaffen durch Digitalisierung ganzer Prozesse eine hundertfache Einsparung für die Betriebe." Er zeigte sich überzeugt: "Start-ups bringen uns bei, wie man einfacher, schneller und mit ein bisschen mehr Freude im Zweifel sogar noch viel erfolgreicher ist."