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Artikelaktionen

Thema der Woche

Daten, Fakten, Argumente zu einem aktuellen Thema der Woche hält der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hier im PDF-Format für Sie zum Download bereit.

Aktuelle Ausgaben

Hier finden Sie die Themen der Woche aus den vergangenen zwölf Monaten:

  • Die Chancen des europäischen Strommarktes für die Energiewende nutzen (11.10.2018)
    Die Verhandlungen zwischen den europäischen Gesetzgebern über einen EU-Binnenmarkt für Strom befinden sich in der heißen Phase. Der DIHK mahnt, Renationalisierungstendenzen entgegenzuwirken und Kapazitätsmechanismen nur als Ultima Ratio einzusetzen. Bei der Festlegung der Regeln für den Strommarkt des nächsten Jahrzehntes müsse es darum gehen, eine wirtschaftlich effiziente Energiewende zu fördern und sie nicht auszubremsen.
  • Höhere Berufsbildung zahlt sich aus (04.10.2018)
    Von Höherer Berufsbildung – also der erfolgreichen Aufstiegsfortbildung zum Meister, Fachwirt oder auch Bilanzbuchhalter – profitieren sowohl Unternehmen als auch die Absolventen selbst, wie die aktuelle DIHK-Erfolgsstudie Weiterbildung eindrücklich belegt. Luft nach oben sieht der DIHK aber bei der Optimierung des sogenannten Aufstiegs-BAföG sowie bei der Förderung von Bekanntheitsgrad und Image der Höheren Berufsbildung.
  • Strompreise verdreifacht – und werden doch unterschätzt (27.09.2018)
    Die Strompreise für einen mittelständischen Industriebetrieb in Deutschland haben sich innerhalb von nur 18 Jahren fast verdreifacht. Während bislang vor allem die EEG-Umlage die Kostensteigerung verursachte, treiben nun drastisch verteuerte CO2-Zertifikate die Preisrallye weiter an. Ein Ende ist, auch aufgrund des deutschen Kernenergie-Ausstiegs Ende 2022, nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund fordert der DIHK die Bundesregierung zum Handeln auf – denn die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Wirtschaft steht auf dem Spiel.
  • Der Netzausbau ist die Achillesferse der Energiewende (20.09.2018)
    Während Windkraft und Photovoltaik in Deutschland expandieren, stockt der Ausbau der Stromtrassen. Richten soll es jetzt der "Aktionsplan Netze", der unter anderem die bessere Auslastung bestehender Trassen vorsieht. Auf die zentrale Herausforderung – die Akzeptanz vor Ort – bietet der Aktionsplan aber keine Antwort. Damit die Energiewende gelingen kann, fordert der DIHK deshalb eine klare politische Unterstützung des Netzausbaus ein.
  • Berufsorientierung in der Schule lässt zu wünschen übrig (13.09.2018)
    Angebote zur Berufsorientierung an weiterführenden Schulen zielen aus Elternsicht vor allem Richtung Hochschule. Das belegt eine neue Studie des Meinungsforschungsinstituts Civey. Der DIHK, der die Untersuchung beauftragt hatte, verweist auf die guten Karrierechancen, Verdienstmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven, die Berufliche Bildung bietet. Er plädiert dafür, Jugendliche möglichst früh praktische Erfahrungen sammeln zu lassen. Die Verzahnung von Schule und Betrieb dürfe nicht erst in der Ausbildung beginnen.
  • Plattform für Behördenkontakte kann Wirtschaft von Bürokratie entlasten (06.09.2018)
    Bis 2022 sollen Bund, Länder und Kommunen ihre bislang isolierten Online-Verwaltungsdienste in einer Digitalisierungsplattform zusammenführen und den Unternehmen über ein Servicekonto Zugriff auf sämtliche Angebote eröffnen. Der DIHK sieht darin erhebliches Potenzial für Bürokratieabbau, mahnt aber auch, den Aufwand für die Wirtschaft möglichst gering zu halten. Die größte Entlastungswirkung ergebe sich ohnehin aus einer Digitalisierung der dahinterliegenden Verwaltungsprozesse und Verfahren.
  • Daten- und Informationssicherheit: So entsteht mehr Vertrauen (30.08.2018)
    In den Unternehmen sind zahlreiche IT-Anwendungen im Einsatz, die zunehmend untereinander vernetzt sind – und das nicht nur innerhalb des Betriebes. Diese Entwicklung bietet Chancen, birgt aber auch ganz neue Bedrohungen. Was ist zu tun, damit die Daten- und Informationssicherheit nicht zum Hemmschuh der Digitalisierung und damit der künftigen Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wird? Der DIHK hat Eckpunkte für eine Gesamtstrategie entwickelt.
  • Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung: Viele Aufträge, ehrgeiziger Zeitplan (23.08.2018)
    Bis zum Jahresende soll die im Juni eingesetzte "Kohlekommission" einen Ausstiegspfad aus der Kohleverstromung erarbeiten, Perspektiven für die Begleitung des Strukturwandels aufzeigen und Vorschläge zum Erreichen der Klimaschutzziele 2020 und 2030 unterbreiten. Der DIHK bewertet sowohl den Arbeitsauftrag als auch den Zeitplan als sehr ambitioniert und fordert, Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Strompreise in der Debatte gleichermaßen zu berücksichtigen.
  • E-Privacy-Verordnung – gut gemeint ist nicht gut gemacht (16.08.2018)
    Nachdem bereits die neue Datenschutz-Grundverordnung bei deutschen Unternehmen für große Verunsicherung gesorgt hat, plant die EU nun weitere Regeln zum Datenschutz: die E-Privacy-Verordnung, die erheblichen Einfluss darauf haben wird, wie Online‐Dienste künftig angeboten werden dürfen. Der DIHK bewertet den Entwurf der EU-Kommission als zu weitgehend, die bereits erfolgten Nachbesserungen der Mitgliedstaaten reichen aus seiner Sicht nicht aus.
  • Kunststoff: Weltweite Kreislaufwirtschaft sticht punktuelle Produktverbote (09.08.2018)
    Um etwas gegen die Plastikverschmutzung der Weltmeere zu unternehmen, hat die EU-Kommission im Mai einen Richtlinienvorschlag vorgelegt, der Sensibilisierungsmaßnahmen und Vorgaben zur Verbrauchsminderung vorsieht. Den Schwerpunkt bilden jedoch selektive Produktverbote. Letztere hält der DIHK für nicht zielführend. Er rät, Drittstaaten beim Recycling von Plastikabfällen zu unterstützen, Produktinnovationen zu fördern, geltendes Recht konsequenter anzuwenden und – wie bereits im Kommissionsvorschlag vorgesehen – Verbraucher stärker zu sensibilisieren.
  • US-Autozölle: Handelspolitische Kehrtwende? (02.08.2018)
    Die USA drohen mit Importzöllen auf Autos und Autoteile und führen als Argument eine angebliche Gefährdung der nationalen Sicherheit an. Würden Einfuhren generell zum Sicherheitsrisiko erklärt, warnt der DIHK, könnten andere WTO-Mitglieder ebenfalls beliebig Handelsschranken errichten. Zudem profitiere die US-Wirtschaft von den Investitionen deutscher Automobilfirmen und -zulieferer. Aus Sicht der Wirtschaft sei es wichtig, dass die EU geschlossen, entschlossen und WTO-konform agiere.
  • Umsatzsteuerbetrug auf Online-Marktplätzen – Gesetzentwurf muss nachgebessert werden! (26.07.2018)
    Im boomenden Handel über Internetplattformen versäumt vor allem mancher ausländische Anbieter, die Mehrwertsteuer abzuführen. Deshalb will die Bundesregierung ab 2019 die Marktplatzbetreiber verpflichten, von den Händlern Bescheinigungen des Finanzamts einzufordern. Der DIHK findet ein konsequentes Vorgehen gegen Umsatzsteuerbetrug richtig, er kritisiert allerdings, dass das geplante Gesetz auch inländische Anbieter einbezieht. Zudem sei die Umsetzungsfrist mit voraussichtlich zwei Wochen viel zu kurz.
  • Bürokratie reduziert – es geht doch! (19.07.2018)
    Die Anhebung der Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter von 410 auf 800 Euro verringert spürbar die Bürokratie hierzulande: Einer aktuellen DIHK-Umfrage zufolge registrieren drei Viertel der Unternehmen eine deutliche Entlastung. Der DIHK hofft nun auf den nächsten großen Schritt beim Bürokratieabbau. Der bestünde in zeitnahen Betriebsprüfungen, verbunden mit verkürzten Aufbewahrungsfristen.
  • Fachkräftemangel entwickelt sich zur Wachstumsbremse für den Deutschlandtourismus (12.07.2018)
    Die Hauptreisezeit steht vor der Tür, und die Gästezahlen erreichen Rekordwerte – dennoch ist die Stimmung im deutschen Gastgewerbe verhalten. Sorgen bereitet den Betrieben insbesondere der Mangel an qualifiziertem Personal. Zusätzlich zu der im Koalitionsvertrag vereinbarten Fachkräfteoffensive für die Tourismusbranche, den Initiativen der Bundesländer und den vielen Aktivitäten der Wirtschaft ist es nach Einschätzung des DIHK deshalb dringend erforderlich, die Zuwanderung in gastgewerbliche Berufe zu erleichtern.
  • 5G-Internet wichtig für Deutschlands Wirtschaft (05.07.2018)
    Anfang 2019 sollen die Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G vergeben werden. Angesichts der enormen Bedeutung dieser Technik für den Standort – beispielsweise mit Blick auf die Industrie 4.0, Mobilitätsdienste, vernetztes Fahren oder auch die Energieversorgung – mahnt der DIHK, frühzeitig geeignete Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige, flächendeckende Mobilfunkversorgung zu definieren. Diese Entscheidungen hätten weitreichende Auswirkungen auf die Volkswirtschaft und die gesamte Gesellschaft.
  • Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen: Vertrauensbasis stärken (28.06.2018)
    Wie geht es nach den Präsidentschaftswahlen in der Türkei weiter? Insbesondere kleinere deutsche Unternehmen warten derzeit bei Neuinvestitionen ab und prüfen die Auswirkungen des Wahlergebnisses auf ihre Geschäftsentwicklung vor Ort. Aus Sicht des DIHK benötigt das türkische Wirtschaftswachstum ein stabileres Fundament; ausländische Investoren müssen Vertrauen zurückgewinnen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass die Unabhängigkeit der türkischen Zentralbank gewahrt bleibt.
  • Mehr EU-Geld für Forschung – aber reicht das? (21.06.2018)
    Der EU-Haushaltsrahmen "Horizon Europe" (2021-2027) sieht 100 Milliarden Euro für Forschung und Innovation (FuI) vor, 20 Milliarden Euro mehr als im laufenden Haushaltsrahmen. Das geht nach Einschätzung des DIHK in die richtige Richtung, besser wäre es jedoch, dem Vorschlag einer Expertengruppe zu folgen, die zu einer Verdoppelung des derzeitigen FuI-Budgets rät.
  • Zurück aus der Mottenkiste – Zölle und Handelshemmnisse auf dem Vormarsch (14.06.2018)
    Die US-Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte und die angedrohten Gegenmaßnahmen sind nur ein aktuelles, aber beileibe nicht das einzige Beispiel dafür, dass Handelshemmnisse weltweit eine unglückselige Renaissance erleben. Auch lokale Zusatzanforderungen oder "Local Content"-Vorschriften sind beliebt, um die heimische Wirtschaft vor unbequemem Wettbewerb zu schützen. Letztendlich schadeten solche Maßnahmen jedoch allen, warnt der DIHK.
  • Teilqualifikationen: Chancen bieten und Chancen nutzen (07.06.2018)
    In Deutschland haben rund 1,4 Millionen junge Erwachsene zwischen 25 und 34 Jahren keinen Berufsabschluss; gleichzeitig fehlen allerorten Fachkräfte. Hier können Teilqualifikationen helfen: Sie ermöglichen Geringqualifizierten, schrittweise berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen und nachzuweisen. Der Nutzen dieses Qualifizierungsweges muss nach Auffassung des DIHK vor allem Unternehmen und potenziellen Fachkräften noch stärker vermittelt werden. Es gelte, die Verzahnung von Arbeitsmarktförderung und Beruflicher Bildung voranzubringen.
  • Digitale Transformation in der Gesundheitswirtschaft – Die Revolution hat längst begonnen! (31.05.2018)
    Das enorme Potenzial, das die Digitalisierung für die Gesundheitswirtschaft bereithält, wird in Deutschland bisher kaum genutzt. Der DIHK mahnt, gegenzusteuern – etwa über innovationsoffene Rahmenbedingungen, eine effizientere Regulierung oder den Dialog mit Start-ups. Andernfalls könne nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen nachhaltig leiden, sondern auch die Qualität der Gesundheitsversorgung.
  • Alternativen zu Fahrverboten: Tür für nachhaltige Lösungen bleibt offen (24.05.2018)
    Mit der Klage der EU-Kommission gegen Deutschland wegen Grenzwertüberschreitungen bei der Luftqualität geht die Debatte um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in die nächste Runde. Der DIHK erinnert daran, dass das Bundesverwaltungsgericht dieses Instrument nur als Ultima Ratio vorgesehen hat. Um Fahrverbote zu vermeiden, müssten nun so schnell wie möglich alternative Maßnahmen umgesetzt werden.
  • Frankreich ein Jahr nach Macrons Wahl (17.05.2018)
    Mit vielen Ideen für sein Land und ganz Europa hat Emmanuel Macron im Mai 2017 die französische Präsidentschaft angetreten. Ein Jahr später bilanziert der DIHK, was der pragmatische Reformer für die "Grande Nation" und die Europäische Union plant beziehungsweise bereits erreicht hat – und wo er auf Widerstand trifft.
  • Steuerschätzung bestätigt DIHK: Anstieg bei Steuereinnahmen höher als erwartet (09.05.2018)
    Der finanzielle Spielraum des Staates ist noch größer, als im vergangenen November zu erwarten war. Insgesamt stehen bis 2022 zusätzlich rund 60 Milliarden Euro zur Verfügung, die für Entlastungen genutzt werden könnten. Der DIHK fordert – nicht zuletzt auch mit Blick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit –, die längst überfällige Reform der Unternehmensbesteuerung hierzulande anzugehen.
  • Gesucht: Fachkräfte! (03.05.2018)
    Mittlerweile hat fast jedes zweite Unternehmen hierzulande Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Die Betriebe investieren deshalb jährlich fast 60 Milliarden Euro in Aus- und Weiterbildung. Doch auch bessere Rahmenbedingungen seien wichtig, gibt der DIHK zu bedenken. Er fordert unter anderem eine Stärkung der Beruflichen Bildung, den Ausbau der Kinderbetreuung und Erleichterungen bei der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte.
  • Nachhaltige Flächenentwicklung für Gewerbe, Industrie und Wohnen (26.04.2018)
    In vielen Regionen ist das Bauland knapp. Dies gilt nicht nur für Wohnraum, sondern auch für Gewerbe- und Industrieflächen. Der DIHK mahnt nun eine verantwortungsvolle Bodenpolitik an. Es gelte, unterschiedliche Nutzungsbedürfnisse in einen angemessenen Ausgleich zu bringen. Dafür sollten Kommunen und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten. Auch werde die digitale Abrufbarkeit von Informationen über Gewerbeflächen für die Unternehmen immer wichtiger.
  • Abmahnmissbrauch eindämmen – Gesetzgeber ist gefordert (19.04.2018)
    Unseriöse Abmahnvereine und vermeintliche Mitbewerber missbrauchen das Instrument der wettbewerbsrechtlichen Abmahnung zunehmend als lukrative Einnahmequelle. Vor allem der Online-Handel leidet, und für kleine Gewerbetreibende kann der Trend sogar existenzbedrohend werden. Der DIHK hat 2017 eine Verbändeinitiative gegen Abmahnmissbrauch ins Leben gerufen. Sie regt unter anderem an, die Anforderungen an die Klagebefugnis zu verschärfen und den "fliegenden Gerichtsstand" abzuschaffen.
  • Auslandsinvestitionen: Die deutsche Wirtschaft profitiert von Offenheit (12.04.2018)
    Die globale Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen nimmt weiter zu. Die Betriebe sind jedoch auf funktionierende internationale Lieferketten und effektive Vertriebsstrukturen vor Ort angewiesen. Der DIHK warnt deshalb vor protektionistischen Tendenzen in vielen Weltregionen. Auch in der EU wird die Schaffung eines europaweiten Rahmens für die Prüfung ausländischer Direktinvestitionen diskutiert – ein Balanceakt, der laut DIHK nur positiv wäre, wenn er EU-einheitliche, transparentere Regeln bei gleichzeitig möglichst großer Offenheit bewirkte.
  • EU-Paket zum Warenhandel: Neue Pläne für mehr Produktsicherheit und bessere Marktüberwachung (05.04.2018)
    Unternehmen sollen es künftig leichter haben, europaweit sichere Produkte zu verkaufen. Der DIHK sieht in dem entsprechenden Verordnungsentwurf der EU-Kommission einen wichtigen Schritt zur Beseitigung der wachsenden Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt. Der Fokus solle allerdings nicht auf der Intensivierung von Informations- und Kontrollpflichten liegen, mahnt er. Zudem dürfe es keine zusätzlichen strukturellen Vorteile für große Unternehmen geben.
  • Internationale Steuerpolitik – der Druck auf Deutschland wächst (29.03.2018)
    Anders als der deutsche Staat haben die USA ihre Unternehmen steuerlich deutlich entlastet; andere Länder wie Frankreich, Österreich, die Schweiz oder Großbritannien gehen den gleichen Weg. Inzwischen liegt Deutschland im internationalen Vergleich im oberen Drittel der Belastungen und könnte bald auf den wenig werbewirksamen Spitzenplatz rücken. Höchste Zeit für Investitionen in den Standort, meint der DIHK, und mahnt neben Steuersenkungen auch weitere Reformen an.
  • Glasfaserausbau: Mit allen Kräften Deutschland zukunftsfähig aufstellen (22.03.2018)
    Das Ziel der Bundesregierung, Gewerbegebiete, Schulen, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen der öffentlichen Hand noch in dieser Legislaturperiode direkt an das Glasfasernetz anzubinden, ist laut DIHK ein Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus plädiert der DIHK unter anderem für eine intelligente Ausbauplanung, eine sinnvolle Priorisierung der Projekte sowie eine Nachjustierung der Förderprogramme.
  • Integration von Geflüchteten – Weichen richtig gestellt, aber noch nicht am Ziel (15.03.2018)
    Deutschlandweit setzen sich die IHKs intensiv für die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung ein. Nun ziehen sie eine erste Bilanz des seit 2016 geltenden Integrationsgesetzes. Grundsätzlich positiv bewerten sie Ausbildungsduldung und Aussetzung der Vorrangprüfung, wünschen sich aber eine flächendeckende und bundeseinheitliche Gültigkeit. Dringend erforderlich ist nach ihrer Einschätzung auch ein Ausbau der Sprachkurse.
  • Ocean's Eleven: Handelspolitische Zeitenwende in Asien (08.03.2018)
    Die Transpazifische Partnerschaft geht jetzt als "CPTPP" ohne die USA an den Start – nur eine der tektonischen Verschiebungen in puncto Freihandel, die derzeit in Asien stattfinden. Der DIHK verweist darauf, dass die handelspolitische Emanzipation der Pazifik-Anrainerstaaten eine Region mit viel Wachstums- und Marktöffnungspotenzial betrifft, und rät der EU, CPTPP als Ansporn zu nehmen, um die Handelsbeziehungen in Südostasien noch weiter zu intensivieren.
  • Online-Handel – erfolgreich, aber schwierig (01.03.2018)
    Digitaler Vertrieb zahlt sich aus – doch gerade kleineren Händlern mangelt es häufig an Zeit, Finanzmitteln oder Know-how, um richtig in den E-Commerce einzusteigen. Die IHKs leisten bereits viel Unterstützung, doch muss nach Einschätzung des DIHK noch mehr getan werden. Unter anderem fordert er ein breites Bündnis aus Mittelstand, Handel und Internetwirtschaft gegen den Abmahnmissbrauch sowie europaweit einheitliche und einfache Standards – etwa bei Datenschutz- und Steuerregelungen.
  • Sind Berufsschulen fit fürs digitale Zeitalter? (22.02.2018)
    Mit dem geplanten Berufsbildungspakt und einer digitalen Ausstattungsoffensive für berufliche Schulen greifen Union und SPD die Forderung des DIHK nach einer Berufsschuloffensive nun im Koalitionsvertrag auf. Das bewertet der DIHK als erfreulich; als ebenso wichtig mahnt er jedoch eine entsprechende Qualifizierung der Lehrer an den beruflichen Schulen an. Zudem sei die im Koalitionsvertrag für den Digitalpakt veranschlagte Investitionssumme von fünf Milliarden Euro unzureichend.
  • Klimaschutz in Unternehmen? Und wie! (15.02.2018)
    Freiwilligkeit und betriebswirtschaftliche Ratio sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass Energieeffizienz und Klimaschutz in der Praxis realisiert und gelebt werden. Der DIHK verweist deshalb auf den großen Erfolg von Initiativen, die auf die Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitern abzielen, etwa die Energie-Scouts und oder Young Energy Europe. Diese Aktivitäten zeigen, dass es sich lohnt, auf partnerschaftliche Lösungen von Politik und Wirtschaft zu setzen und bestehende Maßnahmen zu stärken.
  • Deutschlands Hightech-Wirtschaft braucht auch eine Hightech-Verwaltung  (08.02.2018)
    Die neue Bundesregierung steht vor der Aufgabe, die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu sichern. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist es, die Rahmenbedingungen für eine Wirtschaft 4.0 zu verbessern – etwa durch ein wirtschaftsorientiertes E-Government, das die Unternehmen von Bürokratiekosten entlastet und ihnen die Nutzung von Verwaltungsleistungen erleichtert.
  • Unternehmensnachfolge – Unternehmer und Politik sind gefordert (01.02.2018)
    In ihrem Sondierungspapier haben Union und SPD verabredet, Strukturen zu schaffen, "die Neugründer und Nachfolger in der Start- und Übergangsphase unterstützen". Der DIHK findet es richtig, dass nicht nur das Gründen, sondern auch die Übernahme von Unternehmen unterstützt werden soll. Denn wenn die Bedingungen nicht deutlich verbessert würden, so warnt er, sei Deutschlands großer Standortvorteil in Gefahr: der von Familienunternehmen geprägte Mittelstand.
  • Umwelttechnologie aus Deutschland – ökologische Notwendigkeit und ökonomische Chancen  (25.01.2018)
    Mit dem Übereinkommen von Paris und der UN-Agenda 2030 sollen erstmals weltweit verbindliche Klimaschutz- und Umweltziele festgeschrieben werden. Damit deutsche Unternehmen die sich hieraus ergebenden Marktchancen nutzen können, benötigen sie Unterstützung. Als gelungenes Beispiel für gemeinsame Anstrengungen von Politik und Wirtschaft nennt der DIHK die Exportinitiativen für Umwelttechnologien des Bundes, bei denen die Auslandshandelskammern als Ansprechpartner vor Ort agieren.
  • America First – ein Jahr Trump-Administration (18.01.2018)
    Getreu seinem Leitspruch "America First" hat US-Präsident Donald Trump beim wirtschaftspolitischen Kurs der Vereinigten Staaten vor allem US-Arbeitsplätze im Blick. Der DIHK sieht die Gefahr, dass sich Deutschlands wichtigster Exportmarkt zunehmend isolieren könnte, und warnt, dass für beide Seiten viel auf dem Spiel stehe. Ein intensiverer transatlantischer Dialog sei notwendiger denn je.
  • Unternehmen saubere Luft: Wie Politik, Wirtschaft und Kommunen 2018 Fahrverbote verhindern können (11.01.2018)
    Politik, Wirtschaft und Kommunen unternehmen große Anstrengungen, um die europäischen Luftqualitätsstandards einzuhalten und so Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu verhindern. Denn Letztere wären die schlechteste Lösung: Bei Kosten in Milliardenhöhe würden nicht einmal nachhaltige Ergebnisse erzielt. Der DIHK wirbt deshalb dafür, die Luftqualität in den Städten auf anderen Wegen zu verbessern.
  • IHK-Umfrage: Digitalisierung – Wachsende Herausforderungen treffen auf größeren Optimismus (21.12.2017)
    In puncto Digitalisierung sind die Unternehmen in Deutschland insgesamt auf einem guten Weg. 27 Prozent der Betriebe sehen sich derzeit bei Themen wie etwa Breitbandzugang, IT-Ausstattung, Anwendungsspektrum, Aufgeschlossenheit oder Handlungskompetenz gut aufgestellt. Damit die weiterhin bestehenden, erheblichen Potenziale gehoben werden können, müssen nach Auffassung des DIHK dringend bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.
  • Die Zukunft Europas mitgestalten (14.12.2017)
    Wie es mit der Europäischen Union weitergeht, ist für die deutschen Unternehmen von erheblicher Bedeutung. Der DIHK mahnt, jetzt wichtige Weichen richtig zu stellen: die Wirtschafts- und Währungsunion krisenfest zu machen, die Globalisierung zu gestalten, auf eine hochwertige allgemeine und Berufliche Bildung zu setzen und die Zukunft der EU-Finanzen nach dem Brexit zu regeln.
  • America First & Co. – das Ende der globalen Beschaffung? (07.12.2017)
    Die außenwirtschaftlichen Erfolge der deutschen Wirtschaft sind kein Selbstläufer, sie erfordern weltweit offene Märkte. Entsprechend besorgt blicken die Unternehmen auf die zunehmenden Trend hin zu "Buy national"-Gesetzen. Sogar die EU versucht derzeit, den Zugang aus Drittstaaten zu öffentlichen Beschaffungsmärkten in der EU zu begrenzen, dabei sollte ein offenes Europa weiterhin seine Vorbildrolle gegen Protektionismus wahrnehmen.
  • Digitale Infrastrukturen – Neustart erforderlich (30.11.2017)
    Glasfasernetze sind die neue Basisinfrastruktur – und hierzulande noch längst nicht flächendeckend verfügbar. Darunter leiden vor allem Unternehmen. Der DIHK fordert deshalb, sie und die Mobilfunkstandorte vorrangig anzubinden. Unter Verweis auf seinen aktuellen "Aktionsplan digitale Infrastruktur" und eine Studie zur Erschließung unterversorgter Gebiete skizziert er, wie eine künftige Bundesregierung für mehr Tempo beim Netzausbau sorgen kann.
  • Neue EU-Mehrwertsteuer-Richtlinie bringt Belastungen für den Einzelhandel! (23.11.2017)
    Das "E-Commerce-Paket" der EU-Kommission soll die Mehrwertsteuer vereinfachen und für einen fairen Wettbewerb sorgen. Doch gut gemeint ist noch nicht gut gemacht: Mit der neuen "Versandhandelsregelung" jedenfalls würden gerade die kleinen und mittelgroßen Händler eher belastet, grenzüberschreitende Geschäfte innerhalb der EU erheblich erschwert, warnt der DIHK.
  • Start-ups brauchen endlich bessere Rahmenbedingungen! (16.11.2017)
    Wie die künftige Bundesregierung den Standort Deutschland für Start-ups attraktiver machen könnte, haben die IHKs rund 300 Gründer gefragt. Das Ergebnis: Die jungen Unternehmen benötigen insbesondere bessere Finanzierungsbedingungen, weniger Bürokratie, steuerliche Erleichterungen und – vor allem auf dem Land – eine leistungsfähigere IT-Infrastruktur.
  • Positive Entwicklung bei Steuereinnahmen für Steuerreform nutzen (09.11.2017)
    Die staatlichen Kassen profitieren weiter vom robusten Wirtschaftswachstum. Bund, Länder und Gemeinden werden 2017 insgesamt 734 Milliarden Euro Steuern einnehmen, 2 Milliarden mehr als noch im Mai prognostiziert. Höchste Zeit also, so der DIHK, die Unternehmen steuerlich zu entlasten und die Finanzausstattung der Gemeinden zu verbessern.
  • 70 Jahre GATT – Kein Happy Birthday für den Welthandel (02.11.2017)
    Seit dem 30. Oktober 1947 trägt das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) maßgeblich zum Abbau von Barrieren, zur Vereinfachung des internationalen Warenaustauschs sowie der Ausweitung des Welthandels bei. Ein Grund zum Feiern? Der DIHK ist skeptisch und fordert insbesondere von der EU, jetzt bei der Frage offener Märkte und globaler Regeln mit starken Partnern voranzugehen und die Zukunft der Welthandelsorganisation WTO aktiv zu gestalten.
  • Unterstützung statt Regulierung – Achtung der Menschenrechte in Lieferketten (26.10.2017)
    Der von der Bundesregierung erstellte "Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte" nimmt zunächst nur die Wirtschaft in die Verantwortung. Dabei ist unklar, wie die Betriebe die geforderten menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten überhaupt erfüllen können. Nach Ansicht des DIHK sollte die Politik zumindest Unterstützung leisten, immerhin sei die Durchsetzung entsprechender Standards auch nach den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in erster Linie Aufgabe des Staates.

Redaktion

Nathalie Nied
Nathalie Nied
T +49 30 20308 - 1618
F +49 30 20308 - 51618
 

Video EEG-Umlage

Video zum TdW EEGWas ist eigentlich die EEG-Umlage? Wie sich der Strompreis zusammensetzt, erklärt zum TdW vom 27. September 2018, "Strompreise verdreifacht – und werden doch unterschätzt", DIHK-Experte Sebastian Bolay im Video.
dihk.imageplant.de

Video Netzausbau

Video zum TdW NetzausbauPassend zum TdW vom 20. September 2018, "Der Netzausbau ist die Achillesferse der Energiewende", erläutert DIHK-Energieexperte Jakob Flechtner, wieso Deutschland eigentlich so viele neue Stromtrassen braucht.
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Video Kohlekommission

Video KohlekommissionZahlen und Fakten zum TdW vom 23. August 2018, "Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung: Viele Aufträge, ehrgeiziger Zeitplan", haben wir hier für Sie zusammengestellt:
dihk.imageplant.de

Video Freihandel

Video Heidenreich zum FreihandelZum TdW vom 14. Juni 2018, "Zurück aus der Mottenkiste – Zölle und Handelshemmnisse auf dem Vormarsch", erklärt DIHK-Außenwirtschaftsexperte Kevin Heidenreich in einem Video, wieso freier Handel gut für die Wirtschaft ist:
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Video Fahrverbote

Video zum TdW vom 24.05.2018, FahrverboteAuch zum TdW "Alternativen zu Fahrverboten: Tür für nachhaltige Lösungen bleibt offen" vom 24. Mai 2018 hat der DIHK ein Video produziert:
dihk.imageplant.de

Steuerschätzung

Illu Grafiken zur Steuerschätzung 05/2018Zwei animierte Grafiken zum TdW vom 9. Mai 2018, "Steuerschätzung bestätigt DIHK: Anstieg bei Steuereinnahmen höher als erwartet", finden Sie unter dihk.imageplant.de

Auslandsinvestitionen 2018

Illu Auslandsinvestitionen 2018Zum TdW "Auslandsinvestitionen: Die deutsche Wirtschaft profitiert von Offenheit" vom 12. April 2018 gibt es eine Grafik:
Auslandsinvestitionen in der Industrie (PDF, 522.3 kB)

Video Krietenbrink zum TdW vom 12. April 2018Außerdem kommentiert Sophia Krietenbrink, Konjunkturexpertin des DIHK, das Thema in einem Video-Statement:
dihk.imageplant.de

Internationale Steuerpolitik

Illu Grafik Internationale SteuerbelastungDas TdW vom 29. März 2018, "Internationale Steuerpolitik – der Druck auf Deutschland wächst", nimmt Bezug auf eine Grafik, die hier im PDF-Format bereitsteht:
Grafik Steuerbelastung von Kapitalgesellschaften (PDF, 562.0 kB)

Video-Statement Trump

Video Heidenreich zu ein Jahr TrumpZum TdW vom 18. Januar 2018, "Ein Jahr Trump", gibt es auch ein Video-Statement von DIHK-Außenwirtschaftsexperte Kevin Heidenreich:
dihk.imageplant.de

Steuerschätzung

Grafik zur Steuerschätzung November 2017Zum TdW vom 9. November 2017, "Positive Entwicklung bei Steuereinnahmen für Steuerreform nutzen", gibt es eine Grafik im PDF-Format. Sie finden die Datei hier zum Download:
Grafik zur Steuerschätzung November 2017 (PDF, 59.7 kB)

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