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Artikelaktionen

Thema der Woche

Daten, Fakten, Argumente zu einem aktuellen Thema der Woche hält der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hier im PDF-Format für Sie zum Download bereit.

Aktuelle Ausgaben

Hier finden Sie die Themen der Woche aus den vergangenen zwölf Monaten:

  • Familienfreundliche Unternehmenskultur als Wettbewerbsvorteil (10.10.2019)
    In der Erwerbsbeteiligung von Frauen steckt großes Potenzial für die Fachkräftesicherung hierzulande. Der DIHK fordert deshalb, den Ausbau der Ganztagesbetreuung mit hoher Priorität voranzutreiben. Doch auch die Betriebe müssen umsteuern. Sie sind gut beraten, ihre Personalarbeit strategisch auf Familienfreundlichkeit hin auszurichten. Dabei kann der "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" helfen. Dieses Instrument bietet Unternehmen Anreize, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern, sich zu vergleichen und Ansatzpunkte für neue, individuelle Lösungen zu finden.
  • Handel mit Mercosur? Die EU regelt das. (02.10.2019)
    20 Jahre lang wurde verhandelt; nun steht das EU-Mercosur-Abkommen zur Ratifizierung an. Der DIHK lobt die Vereinbarung, die den Handel zwischen beiden Wirtschaftsblöcken erheblich erleichtern könnte. Dank eines dezidierten Mittelstandskapitels profitierten auch kleinere Unternehmen von den vereinfachten Rahmenbedingungen. Zudem haben sich alle Beteiligten auf klare Standards zu Umwelt- und Klimaschutz verständigt, an die sich alle halten müssen – auch die brasilianische Regierung.
  • Effizienten Klimaschutz und bessere Energiewende bitte (26.09.2019)
    Auch wenn neun von zehn Unternehmen grundsätzlich zusätzliche Maßnahmen beim Klimaschutz unterstützen, bewerten die Betriebe die Umsetzung der Energiewende kritischer als in den Vorjahren. Sorgen bereiten vor allem die weiter gestiegenen Strompreise und der nahezu stagnierende Netzausbau. Der DIHK plädiert dafür, die im Rahmen des nationalen CO2-Zertifikatehandels geplante Kompensation über die EEG-Umlage zu erhöhen und die Förderung von F&E-Maßnahmen zu verbessern.
  • 5 vor 12 für Anbieter auf Online-Marktplätzen (19.09.2019)
    Die deutsche Politik hat dem Umsatzsteuerbetrug im Online-Handel den Kampf angesagt. In- und ausländische Unternehmer, die ihre Waren auf Online-Marktplätzen verkaufen, müssen bis zum 1. Oktober eine Bescheinigung des Fiskus dafür vorlegen, dass sie in Deutschland steuerlich erfasst sind. Andernfalls laufen sie Gefahr, dass der Betreiber ihren Account schließt, um sein Haftungsrisiko zu minimieren. Der DIHK rät allen Betroffenen daher, sich schnellstmöglich mit ihrem Finanzamt in Verbindung zu setzen.
  • Grundsteuerreform – die Chance zum Bürokratieabbau ist da (12.09.2019)
    In der Anhörung des Bundestages zur Reform der Grundsteuer hat sich der DIHK am 11. September erneut dafür stark gemacht, die Unternehmen durch die Neuregelung – die auch gewerblich genutzte Grundstücke betrifft – nicht zusätzlich zu belasten. Der DIHK bedauert, dass der vorliegende Gesetzentwurf im Kern in der Systematik eines wertorientierten Modells bleibt, dessen hohe Komplexität Betrieben und Finanzverwaltung einen enormen Bürokratieaufwand bescheren würde. Immerhin beinhaltet der Entwurf eine Öffnungsklausel, die den Ländern die Einführung des einfachen Flächenmodells ermöglicht.
  • "Internationaler E-Commerce": Chancen und Risiken (05.09.2019)
    Das weltweite Ein- und Verkaufen per Mausklick wird zum Standard; Online-Shops und Plattformen bieten Händlern und Herstellern zahlreiche neue Absatzmöglichkeiten. Doch es gibt auch Hürden. Der DIHK hat gemeinsam mit dem Forschungsinstitut ibi research Unternehmen zu den Chancen und Herausforderungen aus Händlersicht befragt. Dabei zeigte sich, dass eine Harmonisierung rechtlicher Vorgaben, einheitliche Ansprechpartner oder zumindest Ausnahmen für kleine und mittelständische Betriebe den internationalen E-Commerce weiter beflügeln könnten.
  • Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung: Je früher, desto besser! (29.08.2019)
    Der Deutsche Bundestag berät aktuell über den Gesetzentwurf zum Forschungszulagengesetz, das Anfang 2020 in Kraft treten soll. Der DIHK lobt den Ansatz, dass künftig alle Unternehmen – unabhängig von Größe und Branche – die Zulage beantragen können sollen. Er sieht jedoch noch Potenziale, die Schlagkraft der Förderung zu erhöhen. Dazu zählt etwa der Einbezug auch von Sachkosten. Zudem wäre es im Falle von Auftragsforschung zweckmäßiger, den Auftraggeber zu fördern. Besonders wichtig sei jedoch, dass die Förderung so bürokratiearm wie möglich ausgestaltet und möglichst schnell eingeführt werde, mahnt der DIHK.
  • Produktsicherheit und Marktüberwachung: Fairen und freien Wettbewerb stärken (22.08.2019)
    Der weltweite Online-Verkauf von Waren unterliegt komplexen Vorschriften, die insbesondere Händler aus Drittstaaten nicht immer beachten. Für die Anbieter regelkonformer Produkte führen Verstöße zu Wettbewerbsverzerrungen. Deshalb sollen ab Juli 2021 Waren, die EU-Regelungen zur Produktsicherheit unterliegen, nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn ein Marktakteur in der Europäischen Union ansässig ist. Der DIHK setzt sich dafür ein, dass auch in der Zwischenzeit ein fairer Wettbewerb ermöglicht wird.

  • Bürokratieabbau jetzt – Unternehmen brauchen drittes Bürokratieentlastungsgesetz (15.08.2019)
    Für die Betriebe hierzulande hat der Bürokratieabbau höchste Priorität, das zeigen verschiedene DIHK-Umfragen. Der DIHK drängt deshalb auf das im Koalitionsvertrag angekündigte dritte Bürokratieentlastungsgesetz. Wolle die Bundesregierung den Mittelstand wirklich spürbar entlasten, so seine Empfehlung, dann solle sie die Aufbewahrungsfristen verkürzen. Wichtig seien zudem Maßnahmen, die den betrieblichen Alltag gezielt erleichterten. Ziel müsse es sein, dass Unternehmer mehr Zeit für ihr Unternehmen hätten.
  • Öffentliche Verwaltung wirtschaftsfreundlich und umfassend digitalisieren (08.08.2019)
    Bis Ende 2020 müssen Bund, Länder und Kommunen ihre Verwaltungsdienste auch online zur Verfügung stellen, das sieht das Onlinezugangsgesetz vor. Wirtschaftsfreundlich umgesetzt, kann das Gesetz dazu beitragen, Bürokratielasten zu minimieren und Verfahren zu beschleunigen. Der DIHK fordert einen nutzerorientierten Zugang für die Unternehmen und eine flächendeckend einheitliche, durchgängige und medienbruchfreie Digitalisierung der Verwaltungsleistungen. Es gelte, ein gemeinsames Zielbild zu entwickeln und die Wirtschaft an Entscheidungen zu beteiligen.
  • Schwache Weltkonjunktur: Handelskonflikte bremsen internationale Geschäfte deutscher Unternehmen (01.08.2019)
    Der Wind auf den Weltmärkten wird rauer, und die exportorientierten deutschen Unternehmen spüren dies deutlich. Sie sind besonders auf faire und verlässliche Regeln für den internationalen Warenaustausch angewiesen. Die Handelspolitik solle deshalb ganz oben auf der politischen Agenda der neuen Europäischen Kommission stehen, mahnt der DIHK. Er rät der EU, moderne und umfassende Handelsabkommen mit möglichst vielen Partnern zu schließen, die Welthandelsorganisation WTO zu stärken, bei Handelsstreitigkeiten geschlossen aufzutreten und selbst weltweite Standards für offene Märkte zu setzen.
  • EU-Zentralasienstrategie – ein wichtiges Signal für das große Interesse Europas an der Region (25.07.2019)
    Der Titel ist Programm: Mit ihrer Mitte Mai 2019 verabschiedeten Strategie "Die EU und Zentralasien – neue Möglichkeiten für eine stärkere Partnerschaft" will die Europäische Union die Zusammenarbeit bei Wirtschafts- und Energiefragen intensivieren. Deutschland steuerte wichtige inhaltliche Impulse bei und wird auch bei der Umsetzung eine bedeutsame Rolle spielen. Der DIHK verweist auf die Chancen, die sich für deutsche Unternehmen aus einer Beteiligung an größeren Infrastrukturprojekten mit europäischer Finanzierung sowie europäischen Umwelt- und Sozialstandards in Zentralasien ergeben.
  • Nationale Weiterbildungsstrategie: Experiment mit offenem Ausgang (18.07.2019)
    Lebenslanges Lernen soll zunehmend selbstverständlich werden, darauf zielt die Mitte Juni verabschiedete Nationale Weiterbildungsstrategie ab. Sie könne allerdings nur einen Rahmen bilden und Impulse für regional unterschiedliche Herausforderungen setzen, stellt der DIHK klar, der sich als Strategiepartner intensiv an der Debatte beteiligt hat. In jedem Fall lebe Weiterbildung auch künftig vom individuellen Engagement der Betriebe und Erwerbstätigen vor Ort – und vom Einsatz der IHK-Organisation, etwa für die Stärkung der Höheren Berufsbildung und die Verbesserung der IHK-Weiterbildungsberatung.
  • CO2-Bepreisung: DIHK setzt zehn Prüfsteine für wirtschaftlich tragfähigen Klimaschutz (11.07.2019)
    Die derzeit intensiv diskutierte Bepreisung von CO2-Emissionen kann nach Einschätzung des DIHK als ergänzendes Instrument helfen, die deutschen und europäischen Reduktionsziele zu erreichen. Allerdings sollte dabei unter anderem bedacht werden, dass etliche Unternehmen aus Energiewirtschaft und Industrie mit dem EU-Emissionshandel bereits einer CO2-Bepreisung unterworfen sind, dass sektorspezifische Instrumente treffsicherer sein könnten, dass zusätzliche Kostenbelastungen vermieden werden sollten und dass die Betriebe Zeit zur Anpassung benötigen.
  • Strategische Agenda 2019-2024 – welcher Rahmen für die europäische Wirtschaft?  (04.07.2019)
    Wie kann sich die EU mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen in der neuen Legislaturperiode positionieren? Am 21. Juni hat der Europäische Rat seine Vision hierzu definiert. Diese "Strategische Agenda" setze auch den Gesamtrahmen für das Wirtschaften der deutschen Unternehmen für die neue Legislaturperiode, berichtet der DIHK. Er stellt besonders heraus, dass sich der Rat für selbstbewusstere, umfassendere und stärker koordinierte Industriepolitik ausspricht, Europa in einer Führungsrolle beim Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft sieht und die Förderung gleicher Wettbewerbsbedingungen im globalen Kontext für immer bedeutsamer hält.
  • Berufliche Bildung in MINT stärken (27.06.2019)
    Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft erfordert mehr technische Experten, das gilt ganz besonders für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Vor allem bei beruflich qualifizierten Fachkräften drohen große Engpässe. Damit sich das ändert, mahnt der DIHK, die Berufsorientierung an allen Schulformen zu stärken, Geschlechterklischees aufzubrechen und mehr junge Menschen für Ausbildung in MINT-Berufen zu gewinnen.
  • Neues Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Licht und Schatten (20.06.2019)
    Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz reagiert die Bundesregierung auf die zunehmenden Personalengpässe in den Unternehmen. Dass bei der Zuwanderung beruflich Qualifizierter aus Drittstaaten die Beschränkung auf einige Engpassberufe aufgehoben wird, bewertet der DIHK als grundsätzlich gut für die Betriebe. Gleiches gilt für die Möglichkeit, zur Arbeitsplatzsuche nach Deutschland kommen zu können, allerdings bestünden hier hohe Hürden. Damit die neuen Möglichkeiten insgesamt genutzt werden könnten, seien zudem Begleitmaßnahmen im In- und Ausland sinnvoll.
  • Messung der Luftqualität: Wenn Mikrogramm über Fahrverbote entscheiden (13.06.2019)
    In Oldenburg könnte in den Bemühungen gegen Dieselfahrverbote ein Durchbruch gelingen: An einer wichtigen Hauptstraße wird nun mit einem "Passivsammler" die Messung der Luftqualität nahe der Wohnbebauung überprüft. Dort werden deutlich niedrigere Werte erwartet als bei den Messungen am Straßenrand. Nach Ansicht des DIHK wäre anderen Landesregierungen zu raten, diesem Beispiel zu folgen. Die beste Lösung, um Fahrverbote zu vermeiden, seien aber Investitionen in nachhaltige Mobilität.
  • Konjunktur unter Druck (06.06.2019)
    Die Weltwirtschaft wächst nur langsam, und im globalen Handel werden immer mehr Hürden aufgebaut. Für die exportorientierten deutschen Unternehmen wird das zunehmend spürbar. Nach Auffassung des DIHK ist es wichtig, jetzt die Welthandelsorganisation WTO zu modernisieren und zu stärken und gleichzeitig neue, ehrgeizige EU-Handelsabkommen abzuschließen. Nicht zuletzt sollte aber auch der Standort Deutschland so gestaltet werden, dass die Betriebe mit wirtschaftspolitischem Rückenwind die internationalen Herausforderungen angehen können.
  • Richtige Prioritäten für Europas Zukunft setzen (31.05.2019)
    Europa hat gewählt. Die nun anstehenden Verhandlungen über die Nachfolge des scheidenden EU-Kommissionspräsidenten werden von der Wirtschaft mit Interesse verfolgt. Der DIHK skizziert, welche Aufgaben hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf das neue Europäische Parlament und die Kommissionsspitze warten. Es gelte, Bewährtes zu erhalten, offene Punkte zu vollenden – aber auch, Neues zu wagen.
  • Welche Handelsagenda für Europa? (23.05.2019)
    Wenige Tage vor der Europawahl benennt der DIHK die aus Sicht der Wirtschaft wichtigsten Anforderungen an eine künftige EU-Handelspolitik. Insbesondere spricht er sich für eine Reform der Welthandelsorganisation WTO, den Abschluss tragfähiger Vereinbarungen mit Großbritannien, weitere EU-Freihandelsabkommen sowie die Unterstützung vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Umsetzung der Regelwerke aus.
  • Europäische Klimaschutz-Strategie: Schärfere Ziele helfen nicht weiter (16.05.2019)
    Der Vorschlag der EU-Kommission, als neues Klimaziel für das Jahr 2050 "Treibhausgasneutralität" zu vereinbaren, wird in Brüssel lebhaft diskutiert. Der DIHK gibt zu bedenken, dass bereits die bestehenden Ziele ambitioniert sind und dass letztlich nur internationale Anstrengungen den Klimawandel wirksam begrenzen können. Er verweist aber auch auf die neuen Chancen, die der Export innovativer und effizienter Produkte, Technologien und Dienstleistungen für deutsche Unternehmen birgt.
  • Gemeinsames Wirtschaften als Motor der Europäischen Integration (09.05.2019)
    Am 9. Mai kommen die Staats- und Regierungschefs der EU im rumänischen Sibiu zusammen, um den Erneuerungsprozess der Europäischen Union mit einer Selbstverpflichtung abzuschließen. Der DIHK möchte sicherstellen, dass die Stimme der Unternehmen in den Zukunftsszenarien für die EU Berücksichtigung findet. Denn eine Abkehr von offenen Grenzen für Waren, Kapital, Dienstleistungen und Personen käme die Wirtschaft teuer zu stehen.
  • Die Vollendung des europäischen Binnenmarkts – eine Daueraufgabe (02.05.2019)
    Ein einheitlicher Markt, der den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen gewährleistet: Die EU-Kommission soll nun einen Aktionsplan zur Verwirklichung dieser Vision erarbeiten. Nach Auffassung des DIHK kommt es darauf an, Bürokratie und Behinderungen im Binnenmarkt abzubauen, Informationen, Ansprechpartner und Online-Verwaltungsverfahren zur Verfügung zu stellen, neue Regeln unternehmensfreundlich zu gestalten sowie bestehende einheitlich und konsequent anzuwenden.
  • Betriebliche Auslandserfahrung in der Berufsbildung fördern  (25.04.2019)
    Die Unternehmen hierzulande brauchen international erfahrene Mitarbeiter und Nachwuchskräfte. Seine Zielmarke für Auslandserfahrung in der Beruflichen Bildung – bis 2020 soll die Mobilitätsquote zehn Prozent betragen – wird Deutschland aber voraussichtlich verfehlen, zumal der Brexit die Lage zu verschärfen droht. Der DIHK mahnt deshalb, die Berufliche Bildung im EU-Bildungsprogramm ERASMUS+ zu stärken, die Rahmenbedingungen für Ausbildungsbetriebe zu verbessern und die Beratung ausbauen.
  • EU-Wahl 2019 – Mehr Mut zu Europa (18.04.2019)
    Mit der Europawahl im Mai stehen weitreichende Veränderungen des Europäischen Parlaments bevor. Umfragen legen nahe, dass europakritische Parteien auf Stimmengewinne hoffen können. Der DIHK verweist auf die großen Errungenschaften der EU und auf ihre herausragende Bedeutung für die hiesigen Unternehmen, für Wohlstand und Arbeitsplätze. Mit seiner Kampagne #GemeinsamEuropaGestalten wirbt er für ein europäisches Engagement der deutschen Wirtschaft sowie für eine handlungs- und zukunftsfähige EU – auch über die Wahl hinaus.
  • 25 Jahre Welthandelsregeln – Zukunft ungewiss? (11.04.2019)
    Die Welthandelsorganisation WTO ist für die hoch internationalisierte deutsche Wirtschaft von enormer Bedeutung. Ein Vierteljahrhundert nach Abschluss des Marrakesch-Abkommens droht jedoch die Erosion, nicht zuletzt durch die Blockadehaltung der USA bei der Neubesetzung wichtiger Stellen im Berufungsgremium. Der DIHK appelliert deshalb an die EU und die Bundesregierung, alles daranzusetzen, die Streitbeilegung zu erhalten, die Welthandelsregeln zu modernisieren und die Einbindung des Mittelstands in globale Wertschöpfungsketten zu erleichtern.
  • Bremsen lösen für Infrastrukturausbau und Gewerbeansiedlungen (04.04.2019)
    Die Realisierung von Großprojekten dauert in Deutschland viel zu lange. Um Gewerbeansiedlungen und den Ausbau von Verkehrsinfrastruktur, Stromnetzen oder der Digitalisierung voranzubringen, müssten die Planungs- und Genehmigungsverfahren hierzulande deutlich beschleunigt werden. Hierfür schlägt der DIHK unter anderem die Zusammenlegung von Planungsstufen, die Schaffung eindeutiger Standards oder die Verkürzung von Gerichtsverfahren vor.
  • Drei Jahre IHK-Aktionsprogramm zur Integration von Geflüchteten (28.03.2019)
    Unter dem Motto "Ankommen in Deutschland – Gemeinsam unterstützen wir Integration" greifen die 79 deutschen IHKs seit 2016 Betrieben bei der Ausbildung und Beschäftigung geflüchteter Menschen unter die Arme. Wie eine aktuelle Zwischenbilanz zeigt, ist der Beratungsbedarf weiterhin groß. Zudem wünschen sich IHKs und Unternehmen mehr politischen Rückenwind – etwa bei der verlässlichen Umsetzung der "3+2"-Regelung zur Ausbildungsduldung.
  • Fachkräfteengpässe – trotz schwächerer Konjunktur  (21.03.2019)
    Während sich die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen eintrüben, haben dem aktuellen DIHK-Arbeitsmarktreport zufolge Fachkräfteengpässe nochmals leicht zugenommen. Um gegenzusteuern, schlägt der DIHK vor, die Berufliche Bildung zu stärken, die Menschen auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorzubereiten und die Zuwanderung – auch aus Nicht-EU-Ländern – zu erleichtern.
  • Industriestrategie 2030: Turbo oder Bremse?  (14.03.2019)
    Mit seinem kürzlich veröffentlichten Beitrag zu einer Nationalen Industriestrategie hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur rechten Zeit eine wichtige Debatte entfacht. Für den DIHK ist klar: Ansatzpunkte für eine lösungsorientierte Industriepolitik liegen in besseren Standortfaktoren und in der Sicherung fairen Wettbewerbs – nicht aber in staatlicher Definition förderwürdiger industrieller Schlüsselbereiche.
  • Dringender Vereinfachungsbedarf bei der Grundsteuer (07.03.2019)
    Mit Blick auf die vom Bundesverfassungsgericht angeordnete Grundsteuerreform haben sich Bund und Länder mittlerweile auf Eckpunkte verständigt. Der aktuelle Zwischenstand lässt nach Einschätzung des DIHK allerdings einen erheblichen zusätzlichen Bürokratieaufwand befürchten – bei den Steuerpflichtigen ebenso wie in der Finanzverwaltung.
  • Die Entwicklung innovativer Medizinprodukte wird schwieriger (28.02.2019)
    Zwei neue EU-Verordnungen sehen für Medizinprodukte Regulierungen vor, die zusätzliche Bürokratie bewirken und vor allem kleineren Anbietern den Marktzugang erschweren. Eine aktuelle Umfrage lässt befürchten, dass die Innovationskraft der Branche leiden könnte. Der DIHK mahnt deshalb auch im Interesse der Patientenversorgung praktikablere Übergangsphasen, einen Bestandsschutz für bewährte Altprodukte und Sonderregelungen für Nischenprodukte an. Die Betriebe benötigten Freiheiten, gleichzeitig aber auch Rechtssicherheit.
  • Europäischer Strombinnenmarkt: Netzausbau dringlicher denn je (21.02.2019)
    Mit ihrem Ende 2018 verabschiedeten Gesetzespaket "Saubere Energie für alle Europäer" kommt die EU dem Ziel eines europäischen Strombinnenmarktes näher. Der DIHK sieht im Abbau der Hemmnisse für einen freien Handel mit Elektrizität eine große Chance und bewertet die strengen Anforderungen an "Kapazitätsmärkte" als richtig. Er warnt aber, dass der grenzüberschreitende Stromhandel ohne einen deutlich beschleunigten Netzausbau nicht gelingen kann.
  • Planungsbeschleunigung: Wann platzt der Knoten beim Infrastrukturausbau? (14.02.2019)
    Eine moderne, leistungsfähige Infrastruktur ist ein überragend wichtiger Standortfaktor, doch in Deutschland kommen wichtige Projekte oft nicht vom Fleck. Aktuelle Gesetzesnovellen sollen das Planen erleichtern und bieten gute Ansätze. Der DIHK bezweifelt jedoch, dass sie ausreichen, und fordert vom Gesetzgeber den Mut, bisherige Verfahren infrage zu stellen und eingeschliffene Wege zu verlassen.
  • Von Grenzwerten und Messungen: Misst Deutschland die Luft zu streng? (07.02.2019)
    Über die Frage, ob eine Stadt Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge aussprechen muss, entscheidet die vor Ort ermittelte Schadstoffbelastung. Diese wiederum hängt auch davon ab, wo genau die Messstationen positioniert sind; ihre Höhe hat beispielsweise einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis. Der DIHK fordert deshalb eine kritische Betrachtung von Messorten und -werten. Gleichzeitig müssten allerdings die Bemühungen um alternative Antriebe, ÖPNV oder Verkehrsfluss fortgeführt werden.
  • Unternehmensnachfolge wird zunehmend zum Problem (31.01.2019)
    Der Seniorchef möchte in Ruhestand gehen, findet aber keinen geeigneten Nachfolger: Dieses Szenario betreffe immer mehr mittelständische Unternehmen, warnt der DIHK. Zu den Ursachen zählt er neben der demografischen Entwicklung und einem ohnehin schwierigen Umfeld auch die politischen Rahmenbedingungen. Dringend erforderlich sei insbesondere, die Unsicherheit bei der Anwendung des neuen Erbschaftsteuerrechts zu beseitigen und die überbordende Bürokratie abzubauen.
  • EU-Japan-Handelspakt: Neue Chancen (24.01.2019)
    Am 1. Februar wird das Freihandelsabkommen der EU mit Japan für die Unternehmen anwendbar. Der DIHK bewertet es als starkes Zeichen für regelbasierten Handel und fairen Wettbewerb. Vor dem Hintergrund zunehmenden Protektionismus wirbt er dafür, die ambitionierte europäische Handelspolitik fortzusetzen und den Mittelstand bei der Umsetzung zu unterstützen. Es gelte, wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die hiesige Wirtschaft weiterhin international erfolgreich sein könne.
  • Neuer Élysée-Vertrag: Impulse für den deutsch-französischen Motor (17.01.2019)
    Am 22. Januar werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron eine Neuauflage des Élysée-Vertrages unterzeichnen und damit die deutsch-französische Freundschaft erneuern. Der DIHK zeigt sich erfreut darüber, dass der neue Vertrag explizit die Kooperation in der Berufsbildung stärkt und verankert. Wichtig sei auch, dass beide Länder in der Energiepolitik an einem Strang zögen und sich bei Künstlicher Intelligenz und Sprunginnovationen als Vorreiter in Europa positionierten.
  • 2019: Jahr der Fahrverbote oder der sauberen Luft? (10.01.2019)
    Obwohl die zahlreichen von Automobilindustrie und Bundesregierung angekündigten Maßnahmen bisher kaum Gelegenheit hatten, zu wirken, hat sich die Luftqualität in vielen deutschen Städten schon jetzt verbessert. Dennoch drohen vielerorts empfindliche Fahrverbote. Der DIHK verweist auf die drastischen Folgen für die Wirtschaft und mahnt, Nachrüstungen, Elektromobilität und nachhaltige Verkehrskonzepte zeitnah umzusetzen.
  • Risiko Generationswechsel – Ausführungsregelungen der Erbschaftsteuer fehlen immer noch (20.12.2018)
    Eine Firmenübergabe innerhalb der Familie bedeutet nach wie vor eine große Herausforderung, denn ihre steuerliche Behandlung ist auch über zwei Jahre nach Inkrafttreten des neuen Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes noch nicht klar. Dessen positive Aspekte drohten zu verpuffen, warnt der DIHK. Neben steuerlichen Entlastungen für die Unternehmen mahnt er dringend Ausführungsregelungen der Finanzverwaltung an, die endlich Rechtssicherheit schaffen sollen.
  • Innovationen: Hoch springen, um ganz vorne zu landen (13.12.2018)
    Die deutsche Wirtschaft ist zwar Weltklasse darin, bestehende Produkte immer weiter zu verbessern, hat aber Nachholbedarf beim Hervorbringen und Verbreiten von disruptiven Innovationen. Die neue Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen soll dies ändern. Nach Einschätzung des DIHK kann das auch gelingen – vorausgesetzt, die Einrichtung agiert marktnah und bürokratiearm. Zudem sollte aus Effizienzgründen eine Aufgabenteilung mit dem Europäischen Innovationsrat sichergestellt werden.
  • Eingriffe in Vertragsfreiheit vermeiden: Keine Sonderregeln für Lebensmittelsektor (06.12.2018)
    Mit der Richtlinie über unfaire Handelspraktiken hat die EU-Kommission eine sehr formalisierte Regulierung auf den Weg gebracht, und das Europäische Parlament möchte sie sogar noch ausweiten. Der DIHK hält die geplanten Eingriffe in die Vertragsfreiheit für unnötig und fürchtet um die Zukunft von Einkaufskooperationen. Im laufenden Trilog-Verfahren hofft er zumindest auf ein ausgewogenes und praxisnäheres Ergebnis. Am besten wäre es aus Sicht der Unternehmen jedoch, ganz auf die Richtlinie zu verzichten.
  • Gemeinsam in Stadt und Land Flächen besser nutzen (29.11.2018)
    Bezahlbare Wohn- oder Gewerbeimmobilien sind in vielen Städten kaum mehr zu finden; gleichzeitig gibt es in den umliegenden Dörfern mancherorts noch freie Flächen. Für eine nachhaltige Boden- und Flächenpolitik sind kreative Lösungen gefragt. Von Stadt-Umland-Kooperationen bis hin zu "gestapelten Gewerbeflächen" reicht die Palette der Möglichkeiten, die der DIHK aufzeigt. Zudem mahnt er, bei der für das Flächensparziel relevanten Statistik nur die echten Bau- und Verkehrsflächen zu berücksichtigen.
  • Stimmung bei europäischen Unternehmen trübt sich ein (22.11.2018)
    Eurochambres, der Dachverband der europäischen Industrie- und Handelskammern, hat seine Konjunkturumfrage 2019 vorgelegt. Sie basiert auf den Antworten von rund 45.000 Unternehmen aus mehr als 20 Ländern – und deren Erwartungen an die Geschäftsentwicklung sinken. Einer der Gründe ist das zunehmend schwierige Exportgeschäft. Der DIHK nennt die Stellschrauben, an denen jetzt gedreht werden muss, um die Prosperität in Europa zu sichern.
  • Künstliche Intelligenz: Think big and fast (15.11.2018)
    Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zur Schlüsseltechnologie. Damit die Unternehmen hierzulande die enormen Potenziale von "Smart Data" nutzen können, müssen jedoch die Rahmenbedingungen verbessert werden. Der DIHK wirbt dafür, ein technologieaffines und experimentierfreundliches Umfeld zu schaffen. Zudem gelte es, Rechtssicherheit zu gewährleisten, eine zukunftsfeste Basisinfrastruktur sicherzustellen und für einen nachhaltigen Kompetenzaufbau zu sorgen.
  • Iran-Sanktionen der USA gehen in die nächste Runde (08.11.2018)
    Mit der Wiedereinsetzung ihrer Sanktionen gegen den Iran – insbesondere mit den jüngsten Maßnahmen, die den Öl- und Gas- sowie den Finanz- und Logistiksektor treffen – bezwecken die USA die wirtschaftliche Isolierung der islamischen Republik. Der DIHK sieht das europäische und das deutsche Iran-Geschäft gefährdet und hofft auf das von der EU geplante Modell, über Zweckgesellschaften einen Tauschhandel abzuwickeln.
  • Politischen Rückenwind für die deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen nutzen (01.11.2018)
    Zur Schaffung wirtschaftlicher Perspektiven für die junge Bevölkerung Afrikas stellt die Bundesregierung seit der deutschen G20-Präsidentschaft im Jahr 2017 neue Weichen für die Zusammenarbeit. Der DIHK hält den auch im Koalitionsvertrag festgehaltenen Ansatz für richtig, stärker auf unternehmerisches Engagement und weniger auf die klassische Entwicklungszusammenarbeit zu setzen, und er plädiert für eine konsequente Umsetzung der "Compact with Africa"-Initiative.
  • Ergebnisse der Steuerschätzung – Nochmalige Zunahme der Einnahmen von hohem Niveau aus (25.10.2018)
    Der finanzielle Spielraum des Staates für Steuersenkungen verbessert sich erneut deutlich: Nahm der Fiskus 2017 noch knapp 735 Milliarden Euro an Steuergeldern ein, dürfte er im Jahr 2023 bereits 941 Milliarden Euro zur Verfügung haben. Damit die Steuerquellen auch mittel- und langfristig noch sprudeln können, muss es nach Ansicht des DIHK jedoch Reformen geben. Als ersten Schritt empfiehlt er die Abschaffung des Solidaritätszuschlages für alle.

Redaktion

Nathalie Nied
Nathalie Nied
T +49 30 20308 - 1618
F +49 30 20308 - 51618
 

Infrastrukturprojekte

Illu Infrastrukturprojekte TdW 14.02.2019Zum TdW vom 14. Februar 2019, "Planungs­be­schleu­nigung: Wann platzt der Knoten beim Infra­struk­tur­ausbau?", finden Sie Grafiken, die Verzögerungsgründe und Gegenmaßnahmen illustrieren, unter dihk.imageplant.de.

Europäische Konjunkturumfrage

Key Visual Konjunkturumfrage Eurochambres EES 2018 Das TdW vom 22. November 2018, "Stimmung bei europäischen Unternehmen trübt sich ein", bezieht sich auf die aktuelle European Economic Survey von Eurochambres. Eine Grafik mit den wichtigsten Ergebnissen können Sie per Doppelklick auf das Bild oben oder hier aufrufen.

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