Skip to content. | Skip to navigation

  • Font size
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

17.07.2019

Topmeldung Ueberschrift

In der aktuellen Runde Kandidaten für alle Kategorien

mehr

 
Artikelaktionen

Schweitzer: Kohle-Enddatum 2038 ist kein Zufall

Netze und Speichertechnologien sind noch nicht soweit

(25.06.2019) Deutsche Unternehmen können erst dann auf Kohleverstromung verzichten, wenn der Aufbau einer alternativen Stromversorgung gelungen ist. Darauf hat jetzt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hingewiesen.

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

"Aus Sicht der Unternehmen sind Versorgungssicherheit sowie wettbewerbsfähige Strompreise an den heimischen Standorten elementar wichtig", betonte Schweitzer gegenüber der "Rheinischen Post".

Damit hierzulande Produktion und die Erstellung von Dienstleistungen aufrechterhalten werden könnten, solle erst dann auf Kohleverstromung verzichtet werden, wenn auf der anderen Seite der Aufbau einer alternativen Stromversorgung gelungen sei, gab er zu bedenken.

"Trotz aller Fortschritte sind wir beim Ausbau der erneuerbaren Energien, der notwendigen Netzinfrastruktur oder Speichertechnologien aber noch weit von den Zielmarken entfernt", so Schweitzer weiter. "Zudem sind die Empfehlungen der Kommission das Ergebnis eines intensiven Abwägungsprozesses, in dem Klimaschutzbelange ebenso Berücksichtigung finden wie Strukturentwicklung, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft."

Es sei "daher kein Zufall, dass die Kommission im Ergebnis das Jahr 2038 als mögliches Enddatum ermittelt hat".