Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • Schrift:
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

19.02.2019

Topmeldung Ueberschrift

Interview mit dem DIHK-Außenwirtschaftschef

mehr

Artikelaktionen

DIHK warnt eindringlich vor einem No-Deal-Brexit

"Erhebliche negative Auswirkungen für die Wirtschaft"

(10.01.2019) Am kommenden Dienstag soll das britische Unterhaus über den Austrittsvertrag abstimmen, den Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelt hat. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hat Sorge, dass es einen Brexit ohne Austrittsvertrag geben könnte.

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

Im Gespräch mit der "Rheinischen Post" nannte der DIHK-Präsident die Entscheidung im Unterhaus "die Chance für das Vereinigte Königreich, schwerwiegende Folgen eines ungeregelten Brexit für die Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals noch zu verhindern".

Er verwies auf die "erheblichen negativen Auswirkungen auf den Handel zwischen Deutschland und seinem fünftwichtigsten Handelspartner", mit denen im Fall eines "No Deal" zu rechnen sei. "So wären am Tag des Brexit über Nacht Zollanmeldungen sowie die Zahlung von Zöllen notwendig", gab Schweitzer zu bedenken. "Der DIHK geht allein für die deutschen Unternehmen von bis zu 10 Millionen zusätzlichen Zollanmeldungen aus – ein aus heutiger Sicht riesiges Problem für Verwaltung und Wirtschaft."

Dabei gebe es "noch immer große Fragezeichen", ob auf britischer Seite überhaupt genügend Zöllner für eine Abwicklung zur Verfügung stünden. "Empfindliche Just-in-time-Produktionen und Lieferketten in ganz vielen Bereichen drohen unterbrochen zu werden", prophezeite Schweitzer. Schon jetzt seien zum Beispiel kaum noch Lagermöglichkeiten im Vereinigten Königreich vorhanden, um dringend benötigte Teile und Produkte zwischenzulagern.