Skip to content. | Skip to navigation

  • Font size
  • A
  • A
  • A
Sektionen
  • THEMENFELDER
  • BRANCHEN
  • PRESSE
  • WIR ÜBER UNS
  • DIHK IN BRÜSSEL
  • PUBLIKATIONEN
  • IHKTRANSPARENT
  • ENGLISH
  • IHK-FINDER
Hauptrubriklogo

16.05.2019

Topmeldung Ueberschrift

Jubiläumsfeier am heutigen Donnerstag in Brüssel

mehr

Artikelaktionen

Exporte: Betriebe rechnen für 2019 nicht mit einer Besserung

Handelsbeziehungen werden auf eine harte Probe gestellt

(08.02.2019) Die schwache Entwicklung der deutschen Ausfuhren im vergangenen Jahr deckt sich mit den verhaltenen Exporterwartungen der Unternehmen, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt in seiner Konjunkturumfrage ermittelt hat.

Ilja Nothnagel

Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes exportierte Deutschland 2018 Waren im Wert von 1.317,9 Milliarden Euro; das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber 2017.

"Die leicht gestiegenen Ausfuhrzahlen im Dezember können nicht über ein insgesamt durchwachsenes Exportjahr hinwegtäuschen", sagte Ilja Nothnagel, Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung, dazu der Nachrichtenagentur Reuters.

"Für 2019 rechnen die Betriebe nicht mit einer Besserung", berichtete er unter Verweis auf die gestern vorgestellte DIHK-Konjunkturumfrage. Darin lägen die Exporterwartungen für das kommende Jahr weit unter dem langjährigen Durchschnitt und so niedrig wie seit 2012 nicht mehr.

"Die steigende wirtschaftspolitische Unsicherheit wie etwa durch Handelsstreitigkeiten oder den Brexit macht der exportorientierten deutschen Wirtschaft das Leben schwer", skizzierte Nothnagel die Gründe für die Entwicklung.

Vor diesem Hintergrund werde insbesondere der Handel mit traditionell wichtigen Auslandsmärkten wie den USA oder Großbritannien derzeit auf eine harte Probe gestellt. "Aber auch Wachstumsgarant China – immerhin unser drittwichtigster Exportmarkt – gerät zunehmend unter Druck", warnte er.